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Profil englisch
Franziska Troegner ist Berlinerin,
wächst in einer Theaterfamilie auf, Vater Schauspieler und Regisseur, Mutter Sängerin der Komischen Oper Berlin und steht mit 5 Jahren zum ersten Mal auf einer Bühne. Schon als Schülerin spielt sie im Jugendstudio des Berliner Kabaretts "Die Distel".
Nach dem Abitur erhält sie eine schauspielerische Ausbildung am legendären Bertolt Brecht Ensemble in Berlin und wird nach ersten schauspielerischen Einsätzen in Inszenierungen des Berliner Ensembles und bestandener Bühnenreifeprüfung von der damaligen Intendantin Ruth Berghaus engagiert.

Während ihres 20jährigen Engagements spielt sie die ihrem Alter entsprechenden schönsten "Brecht-Rollen" wie u. a. die Stumme Kattrin in "Mutter Courage und ihre Kinder", die Polly Peachum in der "Dreigroschenoper" und die Grusche in "Der kaukasische Kreidekreis", die Wirtin vom Kelch in "Schweyk im Zweiten Weltkrieg".
Auf vielen Gastspielreisen des Berliner Ensembles mit der "Dreigroschenoper" und dem "Kreidekreis", u.a. nach Paris, Athen, Mailand, Moskau und Mexico-City wird ihr in der dortigen Presse höchstes Lob zuteil. Besonders stolz ist sie auf eine Kritik ihre "Grusche" betreffend im Londoner Guardian vom 28. Juli 1987, anlässlich eines Gastspiels in Edinburgh. (... "To me, that is the essence of theatre.") Parallel zur Theaterarbeit wirkt sie seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen sowie auch Hörspielproduktionen mit (siehe Film/Funk).

Sie legt stets besonderen Wert darauf, künstlerisch so vielseitig wie möglich arbeiten zu können, komische und tragische Rollen spielen zu dürfen.
So ist sie Sketch-Partnerin von "Henne" – Helga Hahnemann, später von Diether Krebs und Dieter Hallervorden, aber auch die Franziska in G. E. Lessings "Minna von Barnhelm", Johann Sebastian Bachs Anna Magdalena in einem vierteiligen Fernsehfilm des DDR-Fernsehens, der auf über 80 Sendern in der Welt (USA, Australien, China) ausgestrahlt wird. In den unterschiedlichsten Genres gelingt es ihr, auch in Nebenrollen einprägsame Menschen zu gestalten, die die Zuschauer nachhaltig bewegen, so in "Heidi M." (Nominierung für den Deutschen Filmpreis) und als "unmögliche Mama", einer Serie, die inzwischen
Kultstatus erreicht hat.
Der Regisseur Franz Peter Wirth bezeichnet sie als "die Charakterkomikerin".

2004 spielt sie erstmals mit einer internationalen Startbesetzung (Johnny Depp, Helena Bonham Carter, James Fox ) unter der Regie von Tim Burton in der US amerikanisch-englischen Kinofilmproduktion (Warner Bros.) "Charlie and the Chocolate Factory".
Franziska Troegner ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Der direkte Kontakt zu ihrem Publikum ist für Franziska Troegner aber nach wie vor "Lebenselixier". Deshalb tritt sie seit 1996 mit Soloabenden in Deutschland und Österreich auf.
Seit 2002 hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Theater und Musik Rostock im Fach Chanson.

Videoausschnitte: 14 Min.Gesamtlänge
Modem/ISDN | Breitband

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